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Gitarrenlehrer
Mit seinem unverwechselbaren Gesang, seiner überlebensgroßen Bühnenpräsenz und seinem einzigartigen Songwriting wurde Freddie Mercury ab Mitte der 1970er Jahre zum absoluten Weltstar. Gemeinsam mit seiner Queen Band erschuf er legendäre Hymnen wie "Bohemian Rhapsody", "We Are The Champions" und "We Will Rock You". Dieser Artikel widmet sich dem charismatischen Showman und nimmt dich mit auf eine Reise durch sein Leben, seine Musik und das unsterbliche Erbe der Band Queen.
Inhaltsverzeichnis
Grundsätzlich: Freddie Mercury, geboren als Farrokh Bulsara, war der Leadsänger der britischen Rockband Queen und gilt bis heute als einer der größten Entertainer der Musikgeschichte.
Wichtig: Seine außergewöhnliche musikalische Bandbreite und seine einzigartigen Kompositionen wie "Bohemian Rhapsody" haben ganze Genres geprägt und die Grenzen der Rockmusik verschoben.
Tipp: Du musst kein Naturtalent sein, um Musik zu machen. Starte in deinem eigenen Tempo und lerne Schritt für Schritt, wie du die legendären Melodien von Queen selbst spielen kannst!
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Geboren wurde Freddie am 5. September 1946 auf der Insel Sansibar unter seinem echten Namen Farrokh Bulsara. Schon früh erkannten Lehrer im englischsprachigen Internat sein immenses musikalisches Talent und empfahlen, ihn Klavier lernen zu lassen – der Grundstein für seine spätere Karriere. Aufgrund einer politischen Revolution musste seine Familie 1964 nach London fliehen. Im Stadtteil Hounslow fand der 17-jährige Freddie ein neues Zuhause. Während seines Grafikdesign-Studiums am Ealing College of Art lernte er schließlich Tim Staffell sowie die späteren Queen-Gründungsmitglieder Brian May und Roger Taylor kennen. Als Roadie begleitete er die Musiker und sprudelte schon damals vor kreativen Ideen für unvergessliche Bühnenshows.
Als Tim Staffell die Band Smile 1970 verließ, übernahm Freddie kurzerhand das Mikrofon und wurde der neue Leadsänger. Er benannte die Band in Queen um und wählte für sich selbst den ikonischen Künstlernamen "Mercury". Mit dem Einstieg von Bassist John Deacon im Jahr 1971 war die legendäre Besetzung von Queen komplett:
Freddie Mercury: Gesang & Klavier
Brian May: Gitarre & Backing Vocals
John Deacon: Bass
Roger Taylor: Drums & Backing Vocals
1973 sicherte sich die Band ihren ersten Plattenvertrag bei EMI und veröffentlichte die Debütsingle Keep Yourself Alive, kurz darauf gefolgt vom ersten Studioalbum Queen. Zu dieser Zeit lebte Freddie in West Kensington mit Mary Austin zusammen, einer der wichtigsten Bezugspersonen in seinem Leben.
Fun Fact: Wusstest du, dass Queen ihr erstes eigenständiges Konzert außerhalb Großbritanniens in Deutschland spielte? Der Auftritt fand im Live-Club Underground in Bonn-Muffendorf statt!
Wie vielschichtig und faszinierend die Musik dieser vier Ausnahmetalente wirklich ist, lässt sich am besten in der musikalischen Praxis begreifen. Du möchtest hautnah erleben, wie man an die Songs von Queen auf den Tasten herangeht? Gemeinsam spielen wir die bekanntesten Queen-Songs, entdecken typische Harmonien und du lernst die charakteristischen Klavier-Patterns von Freddie Mercury kennen.
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Mit der Single Seven Seas of Rhye (1974) kletterte Queen in die britischen Top 10. Das zweite Album, Queen II, brachte der Band die erste Silberne Schallplatte ein. Den ersten massiven internationalen Erfolg feierten sie schließlich mit dem Hit Killer Queen aus dem dritten Album Sheer Heart Attack.
Ein enormer Teil des Erfolgs war die pompöse und elektrisierende Bühnenshow. Freddie zelebrierte hier eine faszinierende Mischung aus Glam Rock, Verkleidungskunst, Theatralik und purer Energie, die das Publikum weltweit in den Bann zog.
Im Oktober 1975 erschien Bohemian Rhapsody. Dieser epische, von Mercury geschriebene Song brach alle Konventionen, belegte neun Wochen lang Platz 1 der britischen Charts und prägte den Beginn der modernen Musikvideo-Ära. Für dieses Meisterwerk wurde Freddie Mercury 1976 mit dem prestigeträchtigen Ivor Novello Award ausgezeichnet. Der vielschichtige Songtext bietet bis heute Raum für Spekulationen. Viele Experten glauben, dass Freddie in diesem Song sein Coming-Out verarbeitet hat. Öffentlich bekannte er sich jedoch nie zu seiner Homosexualität. 1976 endete auch die romantische Beziehung zu Mary Austin, doch sie blieben bis zu seinem Tod engste Vertraute.
Bis 1979 reihte sich ein Hit an den anderen: Somebody to Love, Tie Your Mother Down, We Are the Champions und We Will Rock You. Bei dem Song Crazy Little Thing Called Love griff Freddie sogar selbst zur akustischen Rhythmusgitarre. Queen etablierte einen unverkennbaren Sound, der geschmeidig zwischen Rock, Oper, Funk, Disco und Balladen wechselte. Getragen wurde alles von Mercurys unverwechselbarer und extrem flexibler Stimme, die in jedem Musikstil brillierte. Du willst die Hits von Queen selbst spielen?
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Um dem unerbittlichen britischen Medienrummel zu entfliehen, verlegte Freddie seinen Lebensmittelpunkt zwischen 1979 und 1985 nach München. In dieser höchst kreativen Phase genoss er nicht nur sein Privatleben ungestört, sondern nahm in den berühmten Musicland Studios sein Solo-Album Mr. Bad Guy auf und erschuf mit Queen Welthits wie Another One Bites the Dust.
Nach seiner Rückkehr nach London sorgte er am 13. Juli 1985 für einen der magischsten Momente der modernen Musikgeschichte: Beim Live Aid Konzert im Londoner Wembley-Stadion stahl Queen mit einem unfassbaren, 20-minütigen Auftritt allen anderen Weltstars schlichtweg die Show. Es gilt bis heute als eines der besten Live-Konzerte aller Zeiten. Niemand ahnte, dass die Band im August 1986 im Knebworth Park ihr allerletztes gemeinsames Konzert spielen würde.
Ende der 80er Jahre nahmen die Gerüchte um Mercurys Gesundheitszustand massiv zu, doch seine AIDS-Erkrankung wurde lange Zeit geheim gehalten. Erst am 23. November 1991, nach der Veröffentlichung des Albums Innuendo, bestätigte er der Öffentlichkeit seine Krankheit. Nur einen Tag später, am 24. November 1991, verstarb Freddie Mercury im Alter von nur 45 Jahren an einer Lungenentzündung. Auf seinen Wunsch hin bestattete seine engste Vertraute Mary Austin seine Asche an einem Ort, der bis heute ein gut gehütetes Geheimnis ist.
Die Musik von Freddie Mercury und Queen lebt weiter. Im April 1992 ehrten Brian May, Roger Taylor und John Deacon ihren Frontmann mit dem gigantischen Freddie Mercury Tribute Concert, bei dem Superstars wie David Bowie, Elton John und George Michael auftraten. 1995 erschien das finale Queen-Album Made in Heaven mit Mercurys letzten Gesangsaufnahmen.
Selbst heute, Jahrzehnte nach seinem Tod, bringt der Oscar-prämierte Blockbuster "Bohemian Rhapsody" (2018) mit Rami Malek die Magie von Queen einer völlig neuen Generation nahe. Freddie hatte Recht behalten, als er einst sagte:
"I won't be a rockstar. I will be a legend."
Die Magie von Freddie Mercury und Queen liegt nicht nur im Zuhören, sondern auch im Selbermachen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die ersten Akkorde von Bohemian Rhapsody auf dem Klavier anzuschlagen oder den legendären Rhythmus von We Will Rock You zu verinnerlichen.
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Freddie Mercury verstarb am 24. November 1991 an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Immunsystem war aufgrund seiner AIDS-Erkrankung stark geschwächt.
Ja, Freddie Mercury war ein herausragender Songwriter. Er hat viele der größten Hits von Queen selbst komponiert und getextet, darunter Meisterwerke wie "Bohemian Rhapsody", "We Are The Champions" und "Don't Stop Me Now".
Freddie Mercury war vor allem als brillanter Sänger und Pianist bekannt. Seine Fähigkeiten am Klavier bildeten das Fundament vieler Queen-Songs. Er spielte zudem gelegentlich Gitarre, wie etwa beim Song "Crazy Little Thing Called Love".
Der echte Name von Freddie Mercury lautete Farrokh Bulsara. Er wurde auf der Insel Sansibar geboren und nahm den Künstlernamen Freddie Mercury erst in den 1970er Jahren im Zuge der Gründung von Queen an.
Ja, die verbliebenen aktiven Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor treten heute noch auf. Seit 2012 touren sie sehr erfolgreich unter dem Namen "Queen + Adam Lambert", wobei Adam Lambert den Gesangspart übernimmt.
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